Planlos – 2022

Stand: 20.11.2022

Am 09.12.2022 erschein eine neue Single
in Kürze mehr!

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Stand: 21.10.2022

!!ABGESAGT!!
Planlos – Tour 2022 – „Nimm mich mit“

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Stand: 05.04.2022

++NICHTS WIE FRÜHER++

Nach all dem Wahnsinn in der Pandemie und dieser Achterbahnfahrt der Gefühle, drücken wir mal auf  „Reset“.
Manchmal ist´s gut einen Ausflug dahin zu machen, wo alles begann: Grevenbroich South City – G.O.T. 

Ein bedeutender und fast spiritueller Ort, der sich wie ein roter Faden durch die Bandgeschichte zieht.
Hier haben PLANLOS laufen gelernt, spielten das erste und letzte Konzert, sowie die legendären Weihnachtsshows.  Um die Romanze mit dem G.O.T  fortzusetzen, gibt´s am 6. und 7. Mai 2022  ein Konzert-Special unter dem Motto:

„NICHTS WIE FRÜHER“.

Hier erklingen ausschließlich Töne aus den frühen Alben. Ihr hört Songs von unveröffentlichten Demotapes und noch nie live dargebotene Nummern. Grund genug, mit diesen zwei Konzerten ein exklusives Live-Vinyl-Album zu produzieren.

VVKStart ist voraussichtlich im April, wenn abzusehen ist, dass uns Corona nicht wieder ein Strich durch die Rechnung machen kann. Die Tickets sind auf 300Stck./Tag  begrenzt!  

Und mehr noch:
On Top bekommt Ihr am 6. Mai  eine limited Edition im Digipack kredenzt!
Eine 4 Song EP mit einem brandneuem Song, zwei neu aufgelegte Demonummern  + Bonustrack.
So der Plan…Wir freuen uns drauf!!!!

 PLANLOS
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++Totgesagte leben länger++

Zehn +2 Corona Jahre ist´s her, dass Giuseppe „Pino“ Avanzato mit seiner Punkrockgang nach siebzehn wilden Jahren den Stecker zog. 2019 sorgten die vier Grevenbroicher (Nordrhein-Westfalen) im Netz aber für Furore und kündigten mit dem Aufbruchssong „Macht euch bereit“ ihr Comeback an. Ein großes Wiedersehen sollte mit fulminantem Knalleffekt im ausverkauften Düsseldorfer Stahlwerk gefeiert werden, doch dank fkn Corona, sollte es zunächst bei einem nahezu hämischen „Peng“ bleiben. Wiederholte Male mussten Konzerte verschoben, verlegt und letztlich doch noch abgesagt werden.   

Dass man nicht einfach in Coronastarre abwarten und sich auf alten Lorbeeren ausruhen will, beweisen auch Specials, wie die in 7inch geschnittene Hommage „Viva los Ramones“, anlässlich Joey´s 20. Todestages. Nach selbstverordneter Studioquarantäne, läuteten dann auch schon drei Videosingles das vorgezogene Doppelalbum „PLANLOS“ (s/t) ein. Erstmalig in der Bandgeschichte, erhält der gefeierte Longplayer Einzug in die offiziellen deutschen Albumcharts. Der Pandemie zum Trotz, durfte man im Herbst 2021 dann auch noch gemeinsam mit den besten, härtesten Fans, live und in Farbe, Deutschlands Clubluft aerosolieren. Eines ist sicher: Das Quartett bleibt umtriebig und hat auch für 2022 so Manches in Planung, schließlich soll dieser Unruhegeist „PLANLOS“ Recht behalten, denn: Totgesagte leben länger!

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++Das neue Album++

4. Single – Auskopplung „Hand in Hand“
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3. Single – Auskopplung „Mein Freund“
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2. Single – Auskopplung „Fick Dich!“
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1 . Single – Auskopplung „Die Fetten Jahre“
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Album Trackliste:

  1. Die Fetten Jahre
  2. Ja ja
  3. Konsum ist geil
  4. Mein Freund
  5. Nimm mich mit
  6. Richtig wichtig
  7. Stand der Dinge
  8. Deine Welt
  9. Einsturzgefährdet
  10. Hand in Hand
  11. Liebe is . . .
  12. Il Siciliano
  13. Bye bye Heimat
  14. Dieses Lied
  15. F*ck Dich!
  16. Ein Leben lang

    Demo Trackliste:
  1. Die hard Fan
  2. Mehr schlecht als recht
  3. Macht euch bereit
  4. Licht aus
  5. Youtube Star
  6. Venlafaxin
  7. Hand in Hand
  8. Deine Welt

»Planlos« // VÖ: 29.10.2021
 
Totgesagte leben länger – PLANLOS sind der spielende Beweis. Elf Jahre nach dem Aus der Band bringen die Punkrocker nun ihr achtes Album heraus.
 
Als die Musiker aus dem nordrhein-westfälischen Grevenbroich 2010 ihre Auflösung bekannt geben, blicken sie auf sieben Alben und 17 Jahre Bandgeschichte zurück. Es ist das Ende einer Ära, in der sie den Deutschpunk geprägt und die Bühne immer wieder mit Bands wie den UK SUBS, WIZO und THE BATES geteilt haben. Doch Sänger Pino kann und will nicht mehr weitermachen. „Ich war damals Mitte 30 und es war an der Zeit für mich, ein paar Dinge in meinem Leben geradezurücken“, erinnert er sich. „Seit meinem 19. Lebensjahr kannten mich alle nur als den ‚Typ von PLANLOS‘. Ich hielt mich mit schlecht bezahlten Jobs über Wasser und hatte keine Ahnung, wer ich ohne die Band überhaupt war. Deshalb war es an der Zeit, genau das herauszufinden.“ Über ein Jahr lang rührt Pino keine Gitarre mehr an und konzentriert sich stattdessen auf die Fotografie. Auf die regelmäßigen Anfragen der alten Booking-Agentur, wie es denn mit einer PLANLOS-Reunion aussähe, kennt der Sänger jahrelang nur eine Antwort: „Nein!“ Das ändert sich, als Micha – der ehemalige Drummer der Band – nach fast zehn Jahren aus Berlin zurückkehrt. Die beiden sind sich schnell einig: So ein Comeback könnte witzig werden. Auch Gitarrist Max ist wieder an Bord, ihr gemeinsamer Freund Benni komplettiert die Band am Bass.
 
Die Neuigkeiten des Comebacks gehen in den Sozialen Medien viral – Corona leider auch. So muss die ausverkaufte Reunion-Show im Stahlwerk Düsseldorf zwei Wochen vorher abgesagt werden. Besonders ärgerlich für die 2.000 Fans, die ein Ticket ergattert haben, die Band selbst nimmt es hingegen gelassen. „Klar, das war bitter, aber wir waren zehn Jahre weg – da macht das den Braten jetzt auch nicht mehr fett“, lacht Pino. „Ursprünglich wollten wir ja bloß ein paar kleine Konzerte spielen. Auf das riesige Becken, in dass wir geschmissen wurden, waren wir gar nicht vorbereitet. Deshalb kam uns der Zeitpuffer ganz gelegen, denn allein technisch hat sich in der Zwischenzeit sehr viel verändert und das neue Album sollte ja auch kein Schnellschuss werden.“ So viel steht fest, das Ergebnis ist alles andere als das! Die 16 Songs auf der Platte sind zu 100 Prozent PLANLOS: Persönlich, melodisch und direkt aus dem Leben. So handelt „Il Siciliano“ beispielsweise von den kollidierenden Erziehungsvorstellungen zweier Elternteile. „Ich habe einen sizilianischen Vater und eine deutsche Mutter“, erklärt der Sänger. „Ich selbst hänge oft dazwischen, was die Mentalität und bestimmte Werte betrifft. Vielleicht war das auch der Grund dafür, dass ich lange Zeit kein gutes Verhältnis zu meinem Vater hatte. Doch inzwischen haben wir unseren Frieden miteinander gemacht – an einer Stelle in dem Song hat er sogar mitgesungen.“
 
Auch in dem Lied „Hand in Hand“ spielen Pinos binationale Wurzeln eine entscheidende Rolle: „Da ich ein Halbblut bin, genieße ich einen besonderen Status in unserer Gesellschaft. Ich kann Dinge aussprechen, die andere nicht sagen dürfen, da Ausländer immer einen Ausländer und Deutsche immer einen Deutschen in mir sehen. In diesem Lied richte ich mich an beide Seiten und fordere sie dazu auf, ihre Vorurteile über Bord zu werfen und sich endlich die Hände zu reichen.“ Aber PLANLOS wären natürlich nicht PLANLOS, ohne Drinks und Freundschaftspathos. In „Mein Freund“ heben sie die Tassen auf die alten Tage und widmen die Hymne all jenen, die sie schon ihr ganzes Leben lang begleiten. „Ich habe drei Freunde, mit denen ich aufgewachsen bin und ganz besondere Dinge verbinde“, erklärt Pino. „Inzwischen sehen wir uns viel zu selten, doch wenn ich einen von ihnen anrufe, ist es sofort wie früher. Wir sind immer füreinander da und genau darauf kommt es an. Deswegen war es mir wichtig, ihnen zu sagen, wie schön es ist, sie als Freunde zu haben.“ Wenn alles nach Plan läuft, werden die Fans der Band bereits im kommenden November die Möglichkeit haben, sich live von den neuen Songs zu überzeugen. Und Pandemie hin oder her: Am 29. Oktober 2021 erscheint das neue gleichnamige PLANLOS-Album. Denn Totgesagte spielen länger.
Text: Diana Ringelsiep